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Allgemeine Informationen und Verhaltenstipps

Der Coronavirus überrollt die Welt mit rasender Geschwindigkeit. In vielen Ländern erreichen die Fälle Erkrankter ein exponentielles Wachstum. Das führt dann schnell zu einer Überforderung bestehender Gesundheitssysteme, wie wir es in Italien bereits erleben können: Krankenhäuser sind überfüllt, es gibt nicht genug Betten und Personal für alle Menschen, die eine Behandlung brauchen, vor allem Intensivmedizin-Betten und Beatmungsgeräte reichen nicht. Deutschland ist im internationalen Vergleich mit Intensivmedizin-Betten sehr gut ausgestattet, aber auch das wird nicht reichen, wenn zu viele Menschen auf einmal schwer erkranken.

Es ist daher extrem wichtig, dass wir heute die Infektionsrate soweit wie irgendwie möglich verlangsamen, damit morgen unser Gesundheitssystem nicht kollabiert. Diese Strategie nennt sich #flatteningthecurve oder #DieKurveAbflachen. Auch wer nicht zu den hauptsächlichen Risikogruppen zählt, darf nicht zu Überträgern des Virus für Ältere und Immungeschwächte Menschen werden, denn für sie ist der Covid-19 genannte Virus aus der Gruppe der Corona Viren lebensgefährlich.

Aktuelle Entwicklungen

Gut informiert sein, heißt gut vorbereitet sein! Es gibt viele seriöse und gute Informationsquellen. Für regelmäßige Updates empfehlen wir diverse Nachrichtenseiten, Wissenschaftslinks und Podcasts. Unter untenstehenden Links finden sich entsprechende Übersichten.

  • Corona in Deutschland – Coronavirus Infektionen, Todesfälle und Gesundete - Zahlen und Karten zu Deutschland
  • Corona weltweit – Informationsquellen zur Ausbreitung des Virus in Deutschland und der Welt: Zahlen, Fakten, Karten
  • Corona - Podcast mit Prof. Drosten - Charité – jeden Werktag gibt es 30 Min. Corona Update mit dem Chef der Virologie der Charité Berlin, Prof. Christian Drosten. Sehr empfehlenswert! Man kann den Podcast anhören oder das Manuskript lesen. Beides ist unter dem Link zu finden.
  • täglicher Situationsbericht des Robert Koch Instituts - Corona Update als PDF Bericht - jeden Tag mit neuen Zahlen des RKI und aktueller Bewertung der Gesamtsituation

Nachbarschaftshilfe

Die aktuelle Situation erfordert, dass wir uns als soziale Gemeinschaft unserer Stadt unter die Arme greifen, uns unterstützen und denjenigen, die besonders gefährdet sind, helfen, die nächsten Monate gesund und wohlbehalten zu überstehen. Es sind sich alle einig: besonders ältere Menschen und Menschen mit gesundheitlichen Vorbelastungen sollten soziale Kontakte meiden und idealerweise einfach zuhause bleiben. Unterstützen wir sie dabei! Dazu gehört, dass wir ihnen Wege ersparen, z.B. für sie Einkäufe erledigen, und dass wir sie nicht besuchen, vor allem keine Enkelkinder vorbeibringen, sondern stattdessen öfter anrufen.

In zahllosen Städten der Welt wurden soziale Hilfsinitiativen gestartet – die Jungen und Gesunden kaufen für die Älteren mit ein, übernehmen Erledigungen oder helfen sich gegenseitig bei der Kinderbetreuung.

  • nebenan.de - Nachbarschaftsnetzwerk - Ein Soziales Netzwerk für die Nachbarschaft, nach Postleitzahlen sortiert, mit besonderen Angeboten für gegenseitige Unterstützung in der Corona-Krise (z.B. Einkaufen für gefährdete Personengruppen, Unterstützung bei der Kinderbetreuung), ebenfalls mit passendem Aushang für Treppenhäuser zum Herunterladen
  • Hotline Gemeinschaft-Online.de - Hotline Nummern für Menschen, die sich einsam fühlen und jemanden zum Reden in der Corona-Krise brauchen und für Menschen, die konkrete Hilfe vor Ort benötigen, aber mit Online Plattformen wie nebenan.de nicht gut klar kommen. Es fallen nur normale Telefongebühren an, sonst nichts.
  • Quarantänehelden - Hier können Hilfsbereite und Hilfebedürftige (also besonders gefährdete Personengruppen) nach Postleitzahl oder Ort ihre Hilfsangebote und -wünsche eintragen. Auch Aushänge zum Ausdrucken für den Hausflur in Mehrfamilienhäusern gibt es dort.

Gute Ideen gegen die Langeweile

Die meisten von uns werden viel Zeit zu Hause verbringen in den nächsten Wochen, denn viele soziale Aktivitäten fallen weg. Wer im Home Office - also zuhause - arbeiten kann und deshalb nicht mehr pendeln muss, wird auch mehr Zeit haben. Diese freie Zeit können wir auf vielfältige Weise nutzen.

Dafür haben wir für Euch hier Anregungen und Ideen gesammelt:

Kinder und Jugendliche

  • Lernen von daheim – Endlich mal schulfrei! Nutzt die Zeit, um zu entdecken, wie spannend lernen sein kann ausserhalb der Schule! - Tipp für Ältere: viele der Links sind nicht nur für Kinder und Jugendliche interessant.

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